Expertenfortbildung
Eine Woche Hebei: Wie chinesische Colleges schneller international werden wollen
Unser Dozent Daniel hat in Hebei eine einwöchige Expertenfortbildung zur Internationalisierung von Berufsbildungseinrichtungen gehalten. Die Fragen der Teilnehmer waren durchweg praktisch.
Unser Dozent Daniel hat in Hebei eine einwöchige Expertenfortbildung abgeschlossen. Thema war die Internationalisierungskompetenz von Berufsbildungseinrichtungen, Teilnehmer waren Vertreter chinesischer Colleges und Hochschulen.
Die eine Frage, die immer wieder kam
Der direkte Austausch war durch die Sprachbarriere begrenzt, das gehört zur Realität solcher Formate. Umso deutlicher war, worum es den Teilnehmern inhaltlich ging: Wie können sich Colleges und Hochschulen schnell und ohne großen Aufwand internationaler aufstellen. Nicht in fünf Jahren, sondern im nächsten Semester.
Genau an dieser Stelle liegt der Vorteil von Gastdozentenprogrammen. Eine Institution muss keine Auslandsdependance gründen und keinen Doppelabschluss verhandeln, um internationalen Unterricht anzubieten. Sie holt sich für einige Wochen jemanden ins Haus, der aus einem anderen Bildungssystem und aus der Praxis kommt. Der Aufwand ist überschaubar, der Effekt für die Studierenden sofort spürbar, und die Institution sammelt dabei genau die Erfahrung, die sie für größere Schritte braucht.
Was das über die deutsche Berufsbildung sagt
Fragen zum dualen System, zu beruflichen Karrierewegen und zu den Möglichkeiten internationaler Studierender in Deutschland bleiben hoch relevant. Technologische Führungsrollen verschieben sich, Zukunftsbranchen entwickeln sich weltweit unterschiedlich. Die Kernstärke des deutschen Systems bleibt trotzdem gefragt: Theorie mit praktischer Erfahrung zu verbinden. Danke an Daniel für die Umsetzung und an unsere chinesischen Partner für das Feedback.
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