Neue Mitgliedschaft
Warum wir Mitglied im Impact Hub Karlsruhe geworden sind
Der Impact Hub ist ein genossenschaftlich getragener Ort für Menschen und Organisationen, die unternehmerisch arbeiten und dabei gesellschaftliche Wirkung erzielen wollen. In Karlsruhe sind wir jetzt Teil davon.
Bildung, Mobilität, Logistik, Software. Vier Branchen an einem Abend, und am Ende dieselbe Frage.
Was der Impact Hub eigentlich ist
Der Impact Hub ist kein reiner Coworking-Anbieter und kein klassischer Wirtschaftsverband. Er versteht sich als Ökosystem für soziale Innovation: ein Ort mit Arbeitsplätzen und Veranstaltungsräumen, verbunden mit Beratung von der Idee bis zur Skalierung und einer Community aus Gründern, Vereinen, sozialen Initiativen, Kreativen, Studierenden und Unternehmen. Getragen wird der Standort Karlsruhe genossenschaftlich, die Mitglieder sind also Teil der Struktur und nicht nur Kunden.
Dazu kommt die internationale Ebene. Weltweit gehören mehr als 130 Standorte in über 60 Ländern zum Netzwerk. Für uns zählen beide Seiten: der direkte Austausch vor Ort in Karlsruhe und der Zugang zu einem Netzwerk, das dort präsent ist, wo wir langfristig hinwollen.
Was wir vom ersten Abend mitgenommen haben
Parallel lief eine Veranstaltung zu gemeinwohlorientiertem Wirtschaften. Auffällig war, wie ähnlich die Herausforderungen sind, obwohl die Unternehmen aus völlig unterschiedlichen Bereichen kommen. Immer wieder ging es um dieselbe Frage: Wie lässt sich ein Angebot so bauen, dass es sich wirtschaftlich trägt und trotzdem das tut, wofür es gedacht war. Nicht als Gegensatz, sondern als zwei Seiten derselben unternehmerischen Entscheidung.
Diese Perspektive passt zu unserem Verständnis von Bildung. Ein gutes Bildungsprojekt endet für uns nicht mit dem letzten Kurstag oder dem abgeschlossenen Vertrag. Interessant wird es, wenn daraus neue Verbindungen zwischen Menschen, Institutionen und Ideen entstehen, die über das Projekt hinaus bestehen bleiben. Genau deshalb sind branchenübergreifende Formate wertvoll: Die besten Impulse kommen selten aus der eigenen Fachwelt, sondern von Menschen mit derselben Haltung und einem anderen Blickwinkel.
Danke an die Organisatoren für den offenen Rahmen.
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