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India Board Karlsruhe

Deutschland sucht Fachkräfte, Indien hat sie. Warum das trotzdem nicht von allein funktioniert

Beim India Board der Wirtschaftsförderung Karlsruhe haben wir mit Wirtschaft, Verwaltung und indischen Fachkräften darüber gesprochen, was Bildungskooperationen zwischen beiden Ländern wirklich brauchen.

Deutschland sucht Fachkräfte. Indien gilt als einer der größten Talentpools der Welt. Das klingt nach einer naheliegenden Partnerschaft.

In der Praxis entstehen solche Kooperationen nicht von heute auf morgen. Sie brauchen Vertrauen, gemeinsame Ziele und viele Gespräche zwischen Bildung, Wirtschaft und Politik. Genau darum ging es beim India Board der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, an dem wir teilgenommen haben. Am Tisch saßen Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung sowie indische Studierende und junge Fachkräfte, die bereits in Karlsruhe leben und arbeiten.

Der wertvollste Teil der Runde

Die Erfahrungen der Menschen, die den Weg schon gegangen sind, sind konkreter als jede Strategie. Sie beschreiben genau, woran es hakt: an Anerkennungsverfahren, an Sprache, an fehlenden Ansprechpartnern in den ersten Monaten. Diese Punkte tauchen in keiner Fachkräftestrategie auf, entscheiden aber darüber, ob jemand bleibt. Am Tisch saß auch Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup, der das India Board seit Beginn unterstützt.

Wirtschaft, Verwaltung und indische Fachkräfte an einem Tisch.
Wirtschaft, Verwaltung und indische Fachkräfte an einem Tisch.

Wir bleiben dabei. Internationale Bildungskooperationen schaffen nicht nur Austausch zwischen Institutionen, sondern auch die Voraussetzung dafür, dass Talente, Wissen und Innovation Grenzen leichter überwinden. Danke an die Wirtschaftsförderung Karlsruhe für Organisation und Einladung.

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